2008年10月28日 星期二

Die häufigsten Erkältungsirrtümer

Von einer Erkältung wird ein Großteil der Bevölkerung Deutschlands jedes Jahr heimgesucht. Um eine Infektion zu vermeiden, begehen viele Menschen Fehler in dem Glauben, sie würden richtig handeln. Diesen Artikel weiter lesen
So ist für viele in der Erkältungszeit Küssen tabu, stattdessen gehen sie in die Sauna, weil das gegen Schnupfen helfen soll. Genau das gehört zu den zehn häufigsten Irrtümern rund um die Erkältung. Sich vom kranken Partner fernzuhalten, verringert nicht die Ansteckungsgefahr, denn die Viren gelangen über den Speichel in den Magen und werden dort zersetzt. Die körperliche Zuwendung sorgt für einen Wohlfühleffekt: Das stärkt die Abwehr sogar. Die Sauna schafft dagegen bei einer Erkältung keine Linderung. Das Abhärten durch das Wechselspiel von kalt und warm funktioniert nur bei gesunden Menschen. Wer bereits angeschlagen ist, schwächt durch Saunagänge oder kalte Duschen das Immunsystem noch zusätzlich. Also lieber schonen und warten, bis die Erkältung vorüber ist. Falsch ist auch die Annahme, dass man eine Erkältung bekommt, wenn man sich lange im Kalten aufgehalten hat. Ein solcher Zusammenhang konnte noch nie nachgewiesen werden. Erkältungen werden durch Viren übertragen - zum Beispiel durch Anhusten oder den Kontakt mit einem Gegenstand, den ein Erkälteter zuvor berührt hat. Dass sie im Winter häufiger auftreten als im Sommer, liegt daran, dass wir uns mehr in geschlossenen und geheizten Räumen aufhalten. Dort herrschen ideale Bedingungen für die Erkältungsviren.

Sport ist bei einer Erkältung besser zu meiden, da das Immunsystem bereits geschwächt ist. Große Anstrengungen können zu ernsten Folgeerkrankungen wie Angina, Bronchitis oder sogar Herzmuskelentzündungen führen. Also sollte man sich auch bei "einfachem" Schnupfen lieber ein paar Tage schonen.

Ein weiterer Irrtum: "Nasensprays sind harmlos." Zwar lassen gängige Nasensprays die Schleimhaut abschwellen und erleichtern somit das Atmen. Gleichzeitig wird aber die Blutzufuhr in der Nase gedrosselt und die Schleimhäute trocknen aus. Bei zu langer Einnahme droht sogar chronischer Schnupfen. Daher sollten Nasensprays nicht mehr als einige Tage hintereinander genommen werden. Unbedingt ist die Packungsbeilage zu beachten.

Entgegen der landläufigen Meinung kann aus einer Erkältung keine Grippe werden. Rund 200 verschiedene Viren können eine Erkältung auslösen, unter anderem Rhino-, Adeno- und Coronaviren. Die echte Grippe wird dagegen von einem anderen Virentyp ausgelöst: dem Influenzavirus. Daher kann eine Erkältung sich niemals zu einer Grippe ausweiten. Allerdings kann eine Erkältung das Immunsystem soweit schwächen, dass Grippeviren dann leichteres Spiel haben. Da beide Erkrankungen von Viren und nicht von Bakterien ausgelöst werden, helfen auch keine Antibiotika bei der Bekämpfung. Sie wirken nur gegen bakterielle Infektionen.

"Vitamin C hat eine vorbeugende Wirkung." Das ist wohl der am weitesten verbreitete Irrtum. Zwar ist eine ausreichende Vitamin-Aufnahme die Voraussetzung für ein funktionierendes Immunsystem. Eine direkte vorbeugende Wirkung konnte aber nicht nachgewiesen werden. Zu viel Vitamin C wird ohnehin vom Körper einfach ausgeschieden.

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